Island

Island 24.03. – 01.04.2018

Au man, ich weiß gar nicht wo ich Anfangen soll, es waren einfach zuviel Eindrücke die dieses Land vermittelt hat, deswegen versuche ich mich auch so kurz wie möglich zu fassen, wobei ich denke, dass das schwer machbar sein wird.

Vorne weg sei nur schon mal gesagt, wer Island noch nicht besucht hat, der sollte es zwingend machen.

Wir haben uns für eine Rundreise entschieden, um wirklich ungezwungen alle für uns interessanten Spots abzugrasen. In diesem Atemzug nochmal danke an Candy für die super Planung.

Zur Verständlichkeit, die Grünen Punkte waren unsere Unterkünfte und die Roten Punkte die Spots die wir besucht haben.

Nach erfolgreicher Landung in Keflavik haben wir unser Auto in Empfang genommen, nicht das neueste, aber zweckgemäß, er fuhr sich wie ein Panzer, nach der Hälfte des Urlaubs funktionierte der Blinker nicht mehr, aber im Gelände machte er eine gute Figur 😀

Ich hatte echt Probleme mich wieder auf mein Auto in Deutschland umzustellen

Die ersten Spots waren sehr überlaufen, je weiter man sich von Reykjavik entfernte des so weniger Leute waren an den Spots, für Drohnenaufnahmen sind wir einen Spot im Osten nach dem Frühstück angefahren und waren dort die einzigen.

Der Großteil unserer Bleiben waren meist “Irgendwo im Nirgendwo” ein paar Häuser mitten in der Pampa, weit und breit kein Mensch, außer wir. Das war echt entspannend.

Das beste an der ganzen Reise war, das Island uns immer neu überrascht hat, man dachte eigentlich es kann nicht mehr besser werden, aber es wurde besser. Schon alleine die Fahrten die wir täglich zu den neuen Unterkünften machten waren sowas von beeindruckend, wie schnell sich die Landschaft in kurzer Zeit ändert war kaum zu glauben.

Mit einer der ersten Spots war der Wasserfall Seljalandsfoss, dass coole an diesem Wasserfall war, dass man hinter Ihn gehen und durch den Wasserschleier auf das Land blicken konnte.

Seljalandsfoss

Ein weiterer geiler Sport war der Diamond Beach, einer der außergewöhnlichsten Strände der Welt , dort werden Eisbrocken angespült, welche einfach nur traumhaft aussahen.

Diamond Beach

Zum sogenannten DC-3 Wrack (oder auch Douglas C117-D Wrack ) mussten wir 45 Minuten hinlaufen, ich muss sagen ich habe sowas von abgekotzt weil es einfach kein Ende nahm und man wusste das man den ganzen Weg ja wieder zurück musste. Als wir dann endlich ankamen machte sich Ernüchterung breit. Menschen über Menschen, im Nachhinein frage ich mich echt wie ich es geschafft habe, ein Foto hinzubekommen ohne jemanden drauf zu haben. ( ich habe nicht gestempelt 😛 ) Naja immerhin hat es ja auch 45 Minuten gedauert. Aber ich denke es war es wert, wurde ja auch ein Topbild des Tage bei View 😛 .

Wrack einer Douglas C117-D in der Sólheimasandur

Neben einer Gletschertour hatten wir auch eine Whalewatching-Tour gebucht, also rauf aufs Boot und gucken ob man Wale sieht, aber leider hatten wir nicht viel Glück mit den Walen, dafür waren unzählige Delphine zu sehen, war schon echt beeindruckend sowas mal live zu sehen.

Delphine

Die Tour ging knapp 3 Stunden und war definitiv Ihr Geld wert, es gab sogar warmen Kakao und ein Stück Kuchen, leider war meine Seetauglichkeit nicht ganz so fest wie ich dachte, nach knapp einer Stunde saß ich nur noch blass in der Ecke. Trotzdem konnte ich ein paar gute Fotos machen.

ich musste mit aufs Bild und mir war sooo schlecht ^^

Am meisten hatten wir uns auf Nordlichter gefreut, nur leider sollte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, die einzige Aufnahme die ich machen konnte seht Ihr hier, ich sag mal so besser als nix, aber so gibt es halt immer einen Grund nochmal wieder zu kommen.

Ein Hauch von Nordlichter

Der Hverfjall ist ein toter Vulkan, also er ist nicht mehr aktiv und kann nicht mehr ausbrechen, diesen konnte man über einen Wanderweg welcher um die 100m in die Höhe ging erklimmen. Die Aussicht war dort einfach sensationell.

Hverfjall

Einer der spektakulärsten Wasserfälle die wir gesehen haben, war der Goðafoss, er ist zwar nicht der größte Islands, aber für mich der Beeindruckendste, weil man sehr nah an Ihn herantreten konnte, wer dort Absperrungen suchte, suchte Sie vergebens.

Goðafoss

Der Goðafoss ist eines der bedeutendsten touristischen Ziele im Nordosten von Island. Das untere Foto ist im Auslauf des Wasserfalls entstanden und ist bis jetzt eines meiner Lieblingsbilder.

Goðafoss Auslauf

Die letzten Spots auf unserer Tour waren auch mit die besten, wir haben dicke Robben gesehen und einen versteinerten Troll ( Hvitserkur- sieht eher aus wie ein Nashorn als wie ein Troll ). Wo sieht man sowas sonst. Leider hatte ich bei den Robben nicht gerade das beste Timing, als ich zwei andere Robben beim Spielen fokussierte, sprangen auf einmal alle Robben ins Wasser. Der perfekte Shot, ade.

Hallo, i bims 1 Robbe

Natürlich haben wir auch ganz süße Islandpferde gesehen

wie süß <3

Zum Abschluss möchte ich mich nochmal bei Candy, Denny, Christoph und Katja bedanken, es war mir eine Freude mit Euch ein solches Land bereist zu haben. Es war einfach traumhaft schön.

thx @ all

Noch ein paar abschließende Insiderinformationen “do you like dick pics” “Wo ist meine Mütze” “Hat jemand meinen Rasierer eingepackt” & “Drohne dreckig, Drohne baden gehen, ohh ganz schön kalt das Wasser” 😛

Amazing Iceland <3

Falls Ihr Fragen habt oder Reisetipps benötigt, schreibt mir einfach über mein Kontaktfomular. Weitere Bilder folgen demnächst in meinem Facebook-, Instagramm- und Homepagefeed.

Randnotiz: Wer Rechtschreib- oder Grammatikfehler findet darf sie behalten 😛